Trainingsweise

     

     
    1.  

      Wie sage ich es meinem Kamel egal ob Trampeltier oder Dromedar

      Kamele sind gefährliche Tiere, sie sind durchaus in der Lage uns schwer zu verletzen und auch zu töten. Kamele sind untereinander souverän und fair. Kamele sind gelassen und unendlich geduldig. Es wird auch oft fälschlicherweise Sturheit genannt.

      In der Herde gibt es nicht so strenge Strukturen wie zum Beispiel bei Pferden. Die Herde besteht aus einer erfahrenen Stute mit anderen Stuten und Jungtieren. Der Hengst lebt außerhalb der Brunftzeit neben  der Stutenherde oder einzeln. Auch Hengstgruppen werden beobachtet.

      Die Aktivitäten in der Herde sind fast ohne Aggression. Ausnahme bildet hier wieder der Hengst in der Brunft.

      Wir Menschen sollten uns wie eine erfahrene Stute in unserer Kamelherde verhalten auf Basis von Respekt und Vertrauen.

      Respekt  ist eine Form der Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Ehrerbietung gegenüber einem anderen Lebewesen.

      Vertrauen ist definiert als subjektive Überzeugung von der  Richtigkeit, Wahrheit bzw. Redlichkeit von Personen und von Handlungen.

      Wie kann ich mir Respekt und Vertrauen von einem Kamel erarbeiten?

      Indem ich mich verhalte wie eine alte erfahrene Kamelstute.

      Erarbeiten wir uns eine Basis mit Hilfe der Bodenarbeit aus der Pferdeausbildung.

      Der Unterschied zum Pferd ist, dass das Kamel nicht  flüchtet bei Gefahr.

      Ein Kamel stellt sich der Gefahr und greift auch an. Mit Ruhe und Geduld kann man sich bei einem Kamel mit Hilfe der Bodenarbeit Respekt und Vertrauen erarbeiten.

      Durch tägliche Beobachtungen der Herdenstrukturen und Verhaltensweisen von unseren Kamelen lernen wir die Körpersprache der Kamele. Wir lernen wie wir einem anderen Kamel sagen können,ich möchte jetzt hier an Deinen Platz.

      Die Körpersprache, eine nonverbale Kommunikation, beinhaltet Botschaften z.B. in der Haltung, Mimik, Gestik und Bewegung.

      Meine Tiere wissen genau was ich mit bestimmten Mimiken und Gesten von ihnen möchte. Nonverbale Botschaften sind sehr machtvoll, denn sie zeigen den Tieren die wirklichen Gefühle. Die eigene Körpersprache kann man nicht überspielen und den Tieren auch nichts vormachen. Über unsere Körpersprache lesen die Tiere, ob sie uns Vertrauen können.

      Durch dem Tier vertraute Mimiken und Gesten, die die Tiere untereinander ebenso lesen, kann man Vertrauen stärken.

      Vertrauen = Respekt

      Ein weiterer wichtiger Aspekt ist unsere Energie. Ein altes erfahrenes Kamel ist immer souverän aber bestimmt konsequent. Unsere Energie sollte deshalb immer ruhig und bestimmt sein.

      Negative Energien (Emotionen) müssen wir lernen zu unterbinden. Kamele können mit Emotionen nichts anfangen. Durch Emotionen verliert man schnell das Vertrauen des Kamels und somit seinen Status in der Herde. Gerade Gewalt ist eine sehr emotionale negative Emotion wodurch man schnell Vertrauen verliert und nicht so schnell wiederbekommt. Im Gegenteil Kamele merken sich Gewalttaten und schlagen zu einem günstigen Zeitpunkt zurück. Diese Beobachtungen gab es nicht nur mit Kamelen und Trainern sondern auch in den Herden zu beobachten.

      Wir erarbeiten uns das Vertrauen in der Grundausbildung. Egal ob das Tier jung oder alt ist, die Grundausbildung ist die Basis für eine spätere Partnerschaft.

      Unser Ziel ist eine Partnerschaft mit dem Tier. Es soll für uns arbeiten und soll dieses auch gern für uns tun.

      Die Grundausbildung können Sie bei mir in meinen Kursen erlernen. Wir lernen dabei die wir Grundstufen der Ausbildung

       

      1. Folgt mir mein Tier
      2. Weicht mein Tier
      3. Geht mein Tier rückwärts
      4. Vertikale und horizontale Kontrolle

     

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